Die Installation von Verbindungselementen erfordert, dass diese ihre Funktionen gemäß dem Design und der Ingenieurkonstruktion erfüllen. Es gibt jedoch Fälle, in denen die Verbindungselemente unerwartet versagen. Die häufigste Ursache ist die Wasserstoffversprödung.
Wasserstoffversprödung tritt auf, wenn Wasserstoff in ein Metall eindringt und es spröder macht. Dieses Phänomen betrifft hochfeste Stähle und einige Legierungen. Dies führt zu reduzierter Duktilität, geringerer Bruchfestigkeit und einem höheren Risiko von Rissbildung unter Spannung.
Wasserstoffversprödung und Spannungsrisskorrosion treten oft ohne sichtbare Warnzeichen auf. Das Verständnis Versprödung, wie der permanente Verlust der Duktilität durch atomaren Wasserstoff, ist der erste Schritt zur Sicherung Ihrer Lieferkette.
Dieser Leitfaden hebt die Bedeutung der Verwendung von Wasserstoffversprödungs-Befestigungselementen und ihren Anwendungen hervor. Er erörtert auch Möglichkeiten, Wasserstoffversprödung und Rissbildung zu vermeiden.
Wie entstehen Wasserstoffversprödung und Spannungsrisskorrosion?
Wasserstoffversprödung tritt auf, wenn Stahl einem Säurebad oder einer Metallbeschichtung. ausgesetzt wird. Wasserstoffatome dringen in diesem Fall in die Stahlstruktur ein. Sobald auf den Stahl Spannung ausgeübt wird, wandern Wasserstoffatome zu den Korngrenzen in der Stahlstruktur.
Um die Ursache eines Versagens zu ermitteln, untersuchen Ingenieure die Bruchfläche der Wasserstoffversprödung. Unter einem Rasterelektronenmikroskop zeigt diese Oberfläche typischerweise intergranulare Trennung.
Ätzende Versprödung betrifft Geräte in Umgebungen mit hohem pH-Wert, wie z. B. Kessel. Deshalb ist wasserstoffspezifischer Schaden das Hauptanliegen für hochfeste Befestigungselemente in automotive applications.
Wie kann Wasserstoffversprödung verhindert werden?

Hersteller von Wasserstoffversprödungs-Befestigungselementen müssen strenge thermische Protokolle implementieren. Der kritischste Schritt ist Entfestigung, allgemein bekannt als Wasserstoffbacken.
Was ist Entsprödung?
Entfestigung ist ein Wärmebehandlungsverfahren, das zur Entfernung oder Reduzierung der Wasserstoffversprödung in Metallteilen verwendet wird. Dieser Prozess wird nach dem Galvanisieren oder anderen Prozessen durchgeführt, die Wasserstoff in Stahl einbringen.
In der Praxis wird das Teil bei etwa 200 bis 220 °C für eine bestimmte Zeit gebacken, damit eingeschlossener Wasserstoff aus dem Metall diffundieren kann. Dies senkt das Risiko von Rissen oder plötzlichem Versagen.
Qualitätssicherung und Standards
Für kritische Anwendungen von Wasserstoffversprödungs-Befestigungselementen, wie z. B. Motorhalterungen oder Aufhängungssysteme, ist die Dokumentation unerlässlich. Käufer sollten immer einen PDF-Bericht über Wasserstoffversprödungs-Befestigungselemente anfordern. Diese Datei sollte die Backdauer, Temperaturprotokolle und chargenspezifische Testergebnisse bestätigen.

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Fallstudie: Lösung von Brüchen bei Schrauben der Festigkeitsklasse 10.9
Diese Fallstudie untersucht einen kritischen Ausfall bei hochfesten Automobilbefestigungselementen, der durch Wasserstoffversprödung verursacht wurde.
Problemstellung:
Ein Automobilpartner berichtete Schrauben der Güteklasse 10.9 von Brüchen während der Drehmomentanwendung am Fließband.
Problem:
Die Analyse der Bruchfläche der Wasserstoffversprödung bestätigte ein sprödes intergranulares Versagen. Die Fabrik stellte fest, dass der Backprozess sechs Stunden nach der Beschichtung begann und damit das sichere Zeitfenster von vier Stunden überschritt.
Lösung:
Ein strenges “Vier-Stunden-Fenster” wurde für alle hochfesten Komponenten eingehalten und die Backzeit auf acht Stunden erhöht.
Ergebnis:
Der Kunde meldete bei nachfolgenden Chargen keine Brüche und hielt seinen Produktionszeitplan ein.
Schlussfolgerung
Die Auswahl der richtigen, gegen Wasserstoffversprödung beständigen Befestigungselemente ist entscheidend. Die falsche Auswahl kann zu einem plötzlichen Versagen ohne Vorwarnzeichen führen. Dieser Ausfall kann in sicherheitskritischen oder tragenden Anwendungen katastrophale Folgen haben.
Wasserstoffversprödung und Spannungsrisskorrosion kann hochfeste Befestigungselemente im Laufe der Zeit schwächen. Dies kann zu Geräteschäden, Produktionsausfällen oder Verletzungen führen.
Hersteller von wasserstoffversprödungsbeständigen Befestigungselementen müssen Materialwissenschaft über Massenproduktions-Abkürzungen stellen. Es ist auch wichtig, mit Herstellern zusammenzuarbeiten, die die Bedeutung der Versprödung wirklich verstehen, um es zu verhindern.
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